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08.11.2018 / Medien / Seite 15

Filmemacher vor Gericht

Falangisten verklagen zwei spanischen Regisseure. Ihr Vergehen: Sie entlarvten heute noch praktizierte Verherrlichung der Franco-Diktatur

Carmela Negrete

Jahrelang nannte man es das »Denkmal für die Gefallenen«. Im spanischen Pamplona, Hauptstadt der Provinz Navarra, steht das zweitgrößte Monument, gewidmet der Falange, einer spanischen Variante des Faschismus. Wie auch im Fall des berüchtigten »Tals der Gefallenen« bei Madrid, handelt es sich um einen Bau zu Ehren des Putschisten und Diktators Francisco Franco und seiner Gefolgsleute. Sie hatten das Land in den Bürgerkrieg und später in die Diktatur geführt. Geschichte, die bis heute nicht aufgearbeitet wurde. Statt dessen finden dort jeden Monat Gottesdienste im Auftrag der franquistischen Vereinigung »Hermandad de Caballeros Voluntarios de la Cruz« (Bruderschaft der freiwilligen Ritter des Kreuzes) statt. Und das, obwohl das Gebäude der Kommune gehört und nicht mehr wie ursprünglich der katholischen Kirche. Diese Zustände wollen die Regisseure Clemente Bernad und Carolina Martínez in ihrer neuen Dokumentation »A sus muertos« (Für unsere Toten) anprange...

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