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27.10.2018 / Geschichte / Seite 15

Pontifex des Friedens

Vor 60 Jahren wurde Johannes XXIII. zum Papst gewählt. Er unterbrach die reaktionären Traditionen der katholischen Kirche

Gerhard Feldbauer

Angelo Giuseppe Roncalli, Sohn eines armen Vier-Hektar-Bauern aus der Poebene, wurde am 28. Oktober 1958 zum Papst gewählt. Er nannte sich Giovanni Ventitre, Johannes XXIII. Während seiner knapp fünf Jahre dauernden Amtszeit als Pontifex brach er mit der Tradition der Kurie, Faschismus und Reaktion zu stützen. Roncalli wollte eine längst überfällige Öffnung der Kirche gegenüber der Welt einleiten. Sein Ziel war, sie auf realistischen Grundlagen neuen Entwicklungsbedingungen anzupassen, sie damit weniger anfällig zu machen und so zu stärken. Keinesfalls ging es ihm darum, ihren weltweiten Einfluss abzubauen.

Seine bedeutendste Leistung war das II. Vatikanische Konzil. Die 1962 einberufene Versammlung der Erzbischöfe, Bischöfe und Ordensoberen aus aller Welt erfolgte gegen den Widerstand der konservativen Kreise des Klerus, darunter des einflussreichen New Yorkers Francis Kardinal Spellmann. Herausragend waren die Beschlüsse zur Toleranz unter den Religione...

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