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27.10.2018 / Feuilleton / Seite 11

Schamlos in die Schublade

Kann denn keiner mehr Komödien? Zwei neue US-Produktionen machen wenig Hoffnung

Peer Schmitt

Wieder einer dieser Tage, an dem brave, wackere Kleinbürgerwelten innerhalb nur weniger Szenen zusammenstürzen, um damit den möglichen Zusammensturz von mehr oder weniger allem anzudeuten, bis am Ende ein niedliches Lächeln alles doch wieder zusammen­nudelt. So ein Tag wie in Preston Sturges’ Film »The Sin of Harold Diddlebock« (1947; dt. »Verrückter Mittwoch«) beispielsweise. So ein verrückter Tag des allerklassischsten aller Komödiensujets: »Unbedeutende Durchschnittsmenschen stellen die Ordnung der Welt auf den Kopf«, wie Victor Ehrenberg in seinem Klassiker »Aristophanes und das Volk von Athen. Eine Soziologie der altattischen Komödie« (1951) schreibt.

Das ist dann schon ein hehrer Maßstab – »grotesk und unvorstellbar (…) die Mittelmäßigkeit des Petit bourgeois« (ebd.). Wenn diese berüchtigt einschlägige Mittelmäßigkeit eines Tages unter gewissen Umständen über sich hinauswächst, können also Ereignisse von monumentalem, sozusagen unerhörtem Ausmaß ein...

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