Gegründet 1947 Dienstag, 23. Juli 2019, Nr. 168
Die junge Welt wird von 2201 GenossInnen herausgegeben
16.10.2018 / Inland / Seite 4

Auf eigene Faust

Feuertod von Oury Jalloh: Internationale Untersuchungskommission stellt erste Ergebnisse vor. Initiative berichtet über Repressionen

Susan Bonath

Im Fall Oury Jalloh lassen Sachsen-Anhalts Behörden weiterhin keinen Aufklärungswillen erkennen. Der Flüchtling verbrannte im Januar 2005, an Händen und Füßen gefesselt, im Polizeirevier Dessau bis zur Unkenntlichkeit. Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh spricht von »andauernder Verschleppung« in dem Fall. Die Politik behindere nach wie vor die Mordermittlungen in diesem Polizei- und Justizskandal. In Eigenregie hatten die Aktivisten im Januar eine internationale Untersuchungskommission ins Leben gerufen. Am kommenden Dienstag soll diese im Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte über ihre Arbeit und erste Ergebnisse informieren, wie die Initiative mitteilte.

Der Kommission gehören Experten aus mehreren Ländern und verschiedenen Fachbereichen an, erklärte Mouctar Bah von der Oury-Jalloh-Initiative am Montag im Gespräch mit junge Welt. Sie seien derzeit dabei, die Ermittlungsakten zu analysieren. Dies sei schwierig, da noch Übersetzer für Ita...

Artikel-Länge: 4625 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €