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15.10.2018 / Sport / Seite 16

Die Bolzerei bleibt homofrei!

Gefummel in der Eierschale: Der Schweizer Spielfilm »Mario« kommt ins Kino

Maximilian Schäffer

Besonders neu ist das Thema »Schwule im Profifußball« nicht. 2009 veröffentlichte das Fußballmagazin 11 Freunde ein Interview mit Tatjana Eggeling, einer Beraterin für homosexuelle Fußballer. 2011 gab es dazu einen ARD-»Tatort« namens »Mord in der ersten Liga«, 2014 outete sich Exnationalspieler Thomas Hitzlsperger, 2017 gab Mats Hummels bei »Schulz und Böhmermann« an, total tolerant zu sein, trotzdem keinen einzigen Betroffenen zu kennen. Alles schön und gut, verändert hat sich nichts, die Bolzerei bleibt homofrei.

Nun nimmt sich der Schweizer Kinofilm »Mario« des Themas an. Die Lovestory zweier junger Kicker spielt erst bei den Young Boys Bern, später beim FC St. Pauli. Titelheld Mario (Max Hubacher) ist ein guter Junge, etwas naiv und infantil, wie es beim Aufwachsen in der Eierschale Fußballinternat wohl normal ist. Bezüglich des Hauptlebensinhalts herrschen in der U-21-Vorhölle freilich hochprofessionell Konkurrenzdruck und Missgunst, besonders gegen...

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