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13.10.2018 / Inland / Seite 4

Armut in der reichen Stadt

Generaldebatte: Jeder zehnte Stuttgarter bezieht Sozialleistungen

Tilman Baur, Stuttgart

Obwohl die hitzige und von Protesten vor dem Rathaus begleitete Aussprache zum Thema Wohnen schon vier Monate zurückliegt, hat der Mangel an bezahlbarem Wohnraum auch die dritte von vier Generaldebatten des Stuttgarter Gemeinderats bestimmt. Sie wurde am Donnerstag unter der Überschrift »Soziale Stadt« geführt.

Der Gemeinderat hatte im vergangenen Jahr ein »Visionspapier Stuttgart 2030« diskutiert und beschlossen, Generaldebatten zu wichtigen Themen auszurichten, etwa Mobilität, Wohnen, Wirtschaft und Innovation.

Laut einer Umfrage sehen 65 Prozent der Bürger das mangelhafte Wohnungsangebot als Problem an, 52 geben an, mit zu hohen Mieten zu kämpfen. »Es ist das zentrale Problem, auch wenn es heute eigentlich kein Thema ist«, sagte Grünen-Stadtrat Jochen Stopper am Donnerstag. Laura Halding-Hoppenheit (Die Linke) hob hervor, Wohnen gelte laut UN-Charta als Menschenrecht, das reiche Stuttgart könne dieses aber nicht gewährleisten. Dutzende Familien m...

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