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12.10.2018 / Feminismus / Seite 15

Noch immer 1.000 Frauen in IS-Gewalt

Zentralrat der Jesiden hofft nach Nobelpreisvergabe auf mehr Öffentlichkeit

Nach der Vergabe des Friedensnobelpreises an Nadia Murad hofft der Zentralrat der Jesiden, dass die Versklavung der Jesidinnen in IS-Gefangenschaft wieder stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerät. »Es sind immer noch etwa 1.000 Frauen in den Händen des IS – so wie es Nadia Murad war«, sagte der Vorsitzende Irfan Ortac in einem Interview mit der Heilbronner Stimme, das am Samstag veröffentlicht wurde. »Sie werden versklavt und missbraucht.«

Die irakische Menschenrechtsaktivistin Murad hatte den Friedensnobelpreis gemeinsam mit dem kongolesischen A...

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