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02.10.2018 / Ausland / Seite 6

Hängepartie in Stockholm

Fast einen Monat nach der Wahl zeichnet sich in Schweden noch keine Regierungsbildung ab

Gabriel Kuhn

Seit der Parlamentswahl vom 9. September wird Schweden nur noch von einem geschäftsführenden Kabinett regiert – und noch ist nicht absehbar, wann eine neue Regierung gebildet werden kann. In den Medien des Landes wird davon ausgegangen, dass sich erst in mehreren Wochen, vielleicht sogar Monaten, eine entsprechende Mehrheit zusammenfinden wird. Im Parlament stehen sich mit jeweils rund 40 Prozent der Stimmen zwei große Blöcke gegenüber: Einerseits das »rot-grüne« Bündnis aus Sozialdemokraten, Linkspartei und Grünen, andererseits eine Allianz bürgerlicher Parteien aus Moderaten, Zentrum, Christdemokraten und Liberalen. Keiner kann alleine eine Regierung bilden, und auch über die Blockgrenzen hinweg sind keine Koalitionen realistisch. Einer von den Sozialdemokraten favorisierten Variante mit Grünen, Zentrumspartei und Liberalen fehlt die Mehrheit. Zünglein an der Waage sind deshalb die ultrarechten »Schwedendemokraten«, die bei der Wahl 17,5 Prozent erreic...

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