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28.09.2018 / Ausland / Seite 7

Trump gegen den Rest der Welt

Washington kontra Teheran: US-Administration kann nur auf Israel und Saudi-Arabien zählen

Knut Mellenthin

Nie zuvor waren die USA international so allein wie unter Donald Trump. An keinem anderen Punkt zeigt sich das deutlicher als in der Kampagne gegen den Iran. In zwei kurz aufeinander folgenden Reden trat der US-Präsident in dieser Woche vor den Vereinten Nationen auf: Am Dienstag bei der Eröffnung der alljährlichen Vollversammlung und am Mittwoch im Sicherheitsrat, wo die USA zur Zeit gerade den Vorsitz führen. In beiden Foren warb Trump für die »Isolierung« Irans und tat so, als würde er damit der ganzen Welt, die sich vor keiner größeren Bedrohung sorge, aus dem Herzen sprechen. In Wirklichkeit hat der US-Präsident für seinen aggressiven Kurs gegen Teheran außer Israel, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten keine relevanten Unterstützer in der Weltorganisation. Im Sicherheitsrat widersprachen ihm am Mittwoch die Vertreter der vier anderen Staaten, die neben den USA den Kreis der ständigen Mitglieder bilden: China, Russland, Frankreich un...

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