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21.09.2018 / Ausland / Seite 7

Stühlerücken in Algier

Personalaustausch im algerischen Sicherheitsapparat geht weiter

Sofian Philip Naceur

In Algerien geht die beispiellose Entlassungswelle im Sicherheitsapparat auch drei Monate nach der überraschenden Demission des langjährigen Chefs der Nationalen Polizeibehörde (DGSN) des nordafrikanischen Landes, Abdelghani Hamel, unvermindert weiter. Bereits Anfang September hatten algerische Medien berichtet, die Kommandeure der Luftwaffe und der Bodenstreitkräfte sowie der Generalsekretär des Verteidigungsministeriums seien auf Weisung von Algeriens Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika entlassen worden. Am Montag wurde die Meldung vom Büro Bouteflikas, der auch das Amt des Verteidigungsministers bekleidet, offiziell bestätigt.

Gründe für die Personalwechsel wurden nicht genannt. Selbst die in der Regel gut informierte regierungskritische algerische Presse tappte lange im dunkeln. Sie vermutet eine Verbindung zwischen den Entlassungen und dem spektakulären Fund von 701 Kilogramm Kokain im Hafen der Mittelmeerstadt Oran Ende Mai.

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