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20.09.2018 / Titel / Seite 1

Karrieresprung dank SPD

Nachdem Nahles die Ablösung des Geheimdienstchefs verlangte, wird Maaßen befördert. Sprachregelung: »SPD hat sich durchgesetzt.« Es brodelt

Claudia Wangerin

Seit Dienstag abend ist klar: Hans-Georg Maaßen fällt die Karriereleiter hinauf. Der bisherige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) wird Staatssekretär im Bundesinnenministerium unter Horst Seehofer (CSU) und bekommt jeden Monat 2.580 Euro mehr Gehalt.

Als »Gedankenspiel« hatte dies die Bild nur Stunden vor dem entscheidenden Krisentreffen im Kanzleramt vorgeschlagen: »Seehofer könnte Maaßen als (beamteten) Staatssekretär ins Innenministerium holen«, schrieb das Blatt am Dienstag morgen in seiner Internetausgabe. Sollte dies nicht der Plan der SPD-Chefin Andrea Nahles gewesen sein, als sie dem Geheimdienstchef das Vertrauen entzog, hat sie sich grandios über den Tisch ziehen lassen.

Maaßen waren AfD-Kontakte und die Relativierung einer Hetzjagd auf Migranten in Chemnitz vorgeworfen worden. Er hatte der Bild am 7. September gesagt, es sprächen »gute Gründe dafür«, dass es sich bei dem 19sekündigen Video des Vorfalls um eine »gezielte Falsc...

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