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10.09.2018 / Ausland / Seite 6

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Die chinesische »Neue Seidenstraße« ist für die Anrainerstaaten lukrativ, nicht nur wirtschaftlich

Sebastian Carlens

Das chinesische Projekt der »Neuen Seidenstraße« (»Belt and road«: Gürtel und Straße) ist vermutlich das größte Infrastrukturprojekt in der Geschichte der Menschheit. Eine Billion Dollar (eine Zahl mit zwölf Nullen) will die Volksrepublik China in die Straßen-, Zug- und Schiffsverbindungen nach Europa und Afrika investieren. Bei Investitionen in astronomischer Höhe sind ebensolche Gewinne zu erwarten. Und so hat die BRD, trotz aller Bedenken gegenüber dem riesigen Land im Osten, gemeinsam mit 80 weiteren Ländern beschlossen, sich an der »Neuen Seidenstraße« zu beteiligen. Am Mittwoch meldete der Bayerische Rundfunk, dass zwischen Nürnberg und der chinesischen Metropole Chengdu nun wöchentlich ein zweiter Güterzug verkehre – bereits seit drei Jahren gibt es die direkte Verbindung zwischen beiden Städten. »Der Güterzug benötigt für die rund 10.000 Kilometer lange Strecke 15 Tage. Damit sind die transportierten Waren rund doppelt so schnell unterwegs wie bei...

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