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10.09.2018 / Inland / Seite 4

Verharmlosung ohne Ende

Diskussion um rechte Gewalt in Chemnitz geht weiter. Rücktrittsforderungen an Geheimdienstchef nach Mutmaßung über Videofälschung

Jana Frielinghaus

Auch aus den Unionsparteien kam am Wochenende Kritik an Hans-Georg Maaßen. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) hatte in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit Bild erklärt, ein Video, das zeigt, wie Deutsche in Chemnitz einen Migranten verfolgen, sei wahrscheinlich nicht »authentisch«. Dem Vernehmen nach hat der Geheimdienstchef diese Behauptung am Wochenende auf einer Veranstaltung wiederholt, wie verschiedene Medien berichteten. Unterdessen fordern immer mehr Politiker von Linkspartei, SPD und Bündnis 90/Die Grünen seinen Rücktritt, sofern er für seine Behauptung keine Beweise vorlegen könne.

Mehrere Journalisten hatten das zur Debatte stehende Video nach Bekanntwerden der Mutmaßungen des BfV-Präsidenten eingehend untersucht und zahlreiche Belege für dessen Echtheit geliefert, insbesondere, was den zur Debatte stehenden Zeitpunkt der Aufnahmen betrifft. Und der Dresdner Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein sagte gegenüber Zeit ...

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