01.09.2018 / Ausland / Seite 6

Kleine Schritte

Bei der Parlamentswahlen in Ruanda hofft die Opposition auf Achtungserfolge

Gerrit Hoekman

»Alles ist bereit«, stellte Kalisa Mbanda, Vorsitzender der Nationalen Wahlkommission (NEC), am Donnerstag zufrieden fest, wie die ruandische Tageszeitung The New Times am Freitag in ihrer Onlineausgabe berichtete. Helfer haben in den vergangenen Tagen kistenweise Stimmzettel und 17.000 Urnen in die 2.500 Abstimmungslokale gebracht.

7,1 Millionen Wählerinnen und Wähler haben sich registrieren lassen, um über die Besetzung von 53 Sitzen im Unterhaus abzustimmen. 27 weitere Abgeordnete werden nicht von allen gewählt, sondern von Vertreterinnen und Vertretern bestimmter Interessengruppen. So repräsentiert ein Abgeordneter die Behinderten, zwei vertreten die Jugend, und 24 Sitze sind für Frauen reserviert, die von den zwölf Provinzen gewählt werden. Diese Abstimmungen finden am Sonntag und Dienstag statt.

Die Parlamentswahl ist die vierte nach dem Genozid von 1994. »Es ist gut, wenn die Beteiligung hoch ist, weil das der Abstimmung Gewicht gibt«, forderte Mba...

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