Gegründet 1947 Montag, 8. März 2021, Nr. 56
Die junge Welt wird von 2466 GenossInnen herausgegeben
18.08.2018 / Thema / Seite 12

Kapital gegen Staat

Medienkonzerne und Politiker wollen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schwächen. Einige Erfolge haben sie schon erzielt. Wahrhaftigkeit und Qualität leiden darunter

Gert Hautsch

CDU-Mann Rainer Robra schoss den Vogel ab: Im Oktober 2017 verlangte der Chef der Staatskanzlei in Sachsen-Anhalt, dass die Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschlands (ARD) aufgelöst und die einzelnen Anstalten in regionale Sender umgewandelt werden. Nur das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) solle als öffentlich-rechtlicher bundesweiter Kanal erhalten bleiben.

Diesem Vorstoß war im Sommer und Herbst 2017 eine regelrechte Treibjagd gegen ARD und ZDF vorausgegangen, wobei erstaunlich ist, aus welchen Richtungen einige der Angriffe kamen. Anfang Juli 2017 hatte Thomas Ebeling, damals Chef der Senderkette Pro-sieben-Sat.1, seine Duftmarke gesetzt: Die privaten Sender müssten an den Beitragseinnahmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) beteiligt werden – für Sendungen, die gesellschaftlich relevant sind. Schließlich erfüllten sie damit einen Teil des Versorgungsauftrags, insbesondere bei Jüngeren.

»Der Geschmack von Nordkorea«

Zur Jagd ...

Artikel-Länge: 21247 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Wir brauchen Dich, Genossin, Genosse! Werde Mitglied in unserer Genossenschaft: www.jungewelt.de/genossenschaft