10.08.2018 / Ausland / Seite 2

Bomben auf Schulkinder

Mindestens 43 Tote nach Attacke von saudischer Allianz im Jemen

Wiebke Diehl

Bei einem Luftangriff auf einen Schulbus nördlich der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Donnerstag nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens 43 Menschen getötet worden, es gab mindestens 61 Verletzte. Die Kinder hätten sich auf dem Weg zu einer Sommerschule befunden, hieß es. Wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz mitteilte, ereignete sich die Attacke auf einem Markt in Dahjan in der Region Saada. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition, die seit über drei Jahren einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Jemen führt, übernahm die Verantwortung für den Angriff. In einer Stellungnahme sprach sie von einem »legitimen Militäreinsatz«, der »im Einklang mit internationalen Grundsätzen der Humanität« gestanden habe. Er habe Raketenstellungen der Ansarollah-Milizen gegolten.

Saudi-Arabien und seine Verbündeten haben wiederholt Schulen, Krankenhäuser, Moscheen, Hochzeitsgesellschaften, Märkt...

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