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09.08.2018 / Inland / Seite 4

Hochschulleitung knickt ein

Berliner Humboldt-Universität verklagt Studentenausschuss, weil dieser die Namen seiner Mitgieder der AfD nicht bekanntgeben will

Milan Nowak

Vor der AfD parieren, die Studentenschaft traktieren: Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) verklagt ihren »Referent_innenrat« (kurz: »Refrat«). Denn die höchste Vertretung der Studentenschaft der HU verweigert die Herausgabe der Nachnamen ihrer Mitglieder. Diese braucht die Hochschule angeblich, um ihrer Aufsichtspflicht gegenüber der Studierendenvertretung nachkommen zu können. Das erzählte HU-Präsidentin Sabine Kunst am 24. Juli dem Tagesspiegel. Als »Hohn« bezeichnete dies der Refrat in einer Stellungnahme vom 25. Juli: »Wir sind denjenigen sehr wohl namentlich bekannt, die es etwas angeht. Wir wollen jedoch nicht bekannt sein bei denjenigen, die uns verunglimpfen wollen.«

Begonnen hatte der Streit zwischen Präsidium und Refrat, als im Januar dieses Jahr Martin Trefzer (AfD), Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, eine 36seitige Anfrage an den Senat richtete, um ausführliche Informationen über die Studentenvertretungen an den Hochschulen der Haup...

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