04.08.2018 / Inland / Seite 4

Saar-Linke streitet erbittert

Schwere Vorwürfe gegen Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze. Angeblich Manipulationen bei Listenaufstellung

Lenny Reimann

Im saarländischen Landesverband der Partei Die Linke rumort es seit geraumer Zeit überdurchschnittlich. Von Manipulationen, Unregelmäßigkeiten und sogar Gewaltandrohungen bei der Aufstellung der Bundestagswahlliste am 7. Mai 2017 in Saarbrücken-Klarenthal ist die Rede. Untermauert wird dies in eidesstattlichen Erklärungen, die dieser Zeitung vorliegen und sich maßgeblich gegen den einzigen Bundestagsabgeordneten aus dem Saarland, Thomas Lutze, richten. Berichtet wird etwa, dass ein Mitarbeiter Lutzes beim damaligen Landesparteitag »durch unsere Platzreihe ging und die Stimmzettel einer Gruppe junger Leute kontrollierte«. Dies wird auch in anderen Erklärungen bestätigt und moniert, da es »eine grobe Verletzung der Grundsätze einer geheimen und unbeeinflussten Wahl« darstelle. »In Zusammenhang mit dem gesamten Vorgang wurde mir nachträglich auch von Todesdrohungen (›den Alten plattmachen‹ und ›wer macht mit‹) gegen meine Person berichtet«, heißt es in eine...

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