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31.07.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

»Fahr sie doch um«

Ende 1980 tobte in Berlin die »Schlacht ums Fraenkelufer«. Rüdiger Haese geriet unter die Räder der Polizei. Heute fordert er späte Gerechtigkeit

Peter Schaber

Das, worüber Rüdiger Haese erzählen will, ist seit einer halben Ewigkeit vergangen. Beinahe vierzig Jahre. Doch es ist nicht lange her, da hat der heute 63jährige die Diagnose bekommen: Lungenkrebs. Und jetzt will er doch noch einmal darüber reden, wie ihm damals, am 12. Dezember 1980, ein Mannschaftswagen der Berliner Polizei über die Beine fuhr. Gezielt, wie Rüdiger Haese meint. Ein kaputtes Bein hat er seitdem. Und eines, das linke, ist bis zum Oberschenkel ab. Ersetzt durch eine Prothese, auf der »Polizei, SA, SS« steht, ein Zitat aus dem gleichnamigen Punk-Song von Slime.

Eine kleine Initiative von Freunden unterstützt Rüdiger Haese. Auf einem Blog fordern sie »Gerechtigkeit für Rüdi«. Auch weil ihm eine Entschädigung von 30.000 D-Mark, die ihm das Landgericht Berlin zuerkannt hatte, vom Kammergericht wieder abgesprochen wurde. 1990, also zehn Jahre nach dem Vorfall, hatte der Bundesgerichtshof die letzte Klage auf Schmerzensgeld abgewiesen.

Heu...

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