28.07.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Vorteil USA

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Der Handelskrieg, den Donald Trump gegen den Rest der Welt eröffnet hat, stellt eine markante Änderung im Verhalten der imperialistischen Zentren zueinander dar. Sie dürfte ähnlich einschneidend sein wie das Ende der ökonomischen Nachkriegswirtschaftsordnung (von Bretton Woods) zu Beginn der 70er Jahre. Die eigentliche Ursache für den Handelskrieg ist die Weltwirtschaftskrise seit 2007.

Die Regierung Trump ist mit ihrem Kurs der Strafzölle und verschärften Sanktionen in Washington keineswegs so isoliert, wie es die deutsche Presse gern hätte. Allerdings ist sie auch sensationell inkonsequent. Die neueste Entwicklung ist, dass der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, am vergangenen Mittwoch anscheinend oder nur scheinbar eine weitere Verschärfung des Handelsstreits der USA mit der EU abgewendet und ganz gegen China gerichtet hat. Dennoch bröckelt das Regime des freien Welthandels weiter.

Dieses Bröckeln ist nicht nur Symptom der sich vertiefen...

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