20.07.2018 / Inland / Seite 8

»Wir wollen das Haus so lange wie möglich nutzen«

Leerstand und Wohnungsnot auch in Hildesheim: Kollektiv besetzt »Bleistifthaus«. Gespräch mit Cora Lieferd

Jan Greve

Am Montag hat ein Aktivistenkollektiv das sogenannte Bleistifthaus in Hildesheim besetzt. Wer genau ist daran beteiligt, und wie kam es dazu?

Wir sind eine Initiative von etwa 30 Leuten namens »Freiräume Hildesheim«, die sich anlässlich dieser Hausbesetzung gegründet hat. Wir sind ein Zusammenschluss von sehr unterschiedlichen Menschen: langjährige politische Aktivisten, Studierende – die die nun besetzten Räumlichkeiten zuvor im Rahmen eines Projektsemesters genutzt hatten – und Menschen, die in sozialen Bereichen arbeiten. Am Montag abend haben wir das Gebäude besetzt, am Dienstag haben wir dort ein Sommerfest gefeiert.

Was genau ist das für ein Haus?

Früher befanden sich dort Werkstätten und Seminarräume von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst. Es ist ein zweistöckiges, recht großes Gebäude. Bis vor etwa zwei Wochen wurde es von der Universität genutzt, die es temporär für das Sommersemester angemietet hatte. Dort fand ein Proje...

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