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20.07.2018 / Ausland / Seite 6

Gegen Muslime – und Juden

Österreich: Israelitische Kultusgemeinde Wien befürchtet Pläne zur Registrierung von Konsumenten koscheren Fleischs

Simon Loidl, Wien

In Österreich ist eine Debatte um eine mögliche Einschränkung der Religionsfreiheit entbrannt. Die Wiener Zeitung (WZ) berichtete am Dienstag über eine Sitzung der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) der Stadt am Vorabend. In dieser hatte IKG-Präsident Oskar Deutsch ein Schreiben der Abteilung für Tierschutz des Amts der niederösterreichischen Landesregierung präsentiert, in dem neue Richtlinien für das Schächten (rituelles Schlachten insbesondere nach Regeln im jüdischen und islamischen Glauben, jW) angekündigt werden. Demnach sollen künftig nur noch Personen koscheres bzw. Halal-Fleisch kaufen dürfen, die eine entsprechende Genehmigung haben. Damit soll die traditionelle Schlachtung im Sinne des Tierschutzes weiter eingeschränkt werden. Dies könnte laut der Zeitung dazu führen, dass Listen angelegt werden, auf denen jene stehen, die sich an religiöse Vorschriften halten.

»Das ist wie ein negativer Arierparagraph«, sagte IKG-Präsident Deutsch dazu laut W...

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