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17.07.2018 / Ansichten / Seite 8

Globale Weltordnung

Donald Trump und Donald Tusk

André Scheer

Am Montag gab es gleich eine ganze Reihe von Gipfeltreffen: Die EU-­Agrarminister kamen zusammen, die EU-Außenminister ebenfalls, anschließend trafen diese sich in Brüssel mit ihren Amtskollegen aus Lateinamerika, und zeitgleich fand auch noch ein EU-China-Gipfel in Beijing statt. Schlagzeilen machte nur das Treffen, an dem die Europäische Union nicht beteiligt war, die Begegnung von US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin in Helsinki. Die hielten es nicht für nötig, irgendwelche Grüße an die EU loszuwerden – im Unterschied zu EU-Ratspräsident Donald Tusk. Dieser meldete sich aus Chinas Hauptstadt zu Wort und teilte an Trump und Putin gerichtet mit, die globale Weltordnung dürfe nicht zerstört werden.

Diese Ordnung habe »den Kalten Krieg beendet, Europa den Frieden gebracht und China Entwicklung«, so Tusk weiter. »Es ist unsere gemeinsame Verantwortung in Europa, China, Amerika und R...

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