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16.07.2018 / Sport / Seite 16

Ein schlechter Witz

Man kann mit ausdauerndem Gerenne tatsächlich Wimbledon gewinnen: Angelique Kerber hat es geschafft

Peer Schmitt

Nach dem Damenendspiel am Samstag in Wimbledon, das die 30jährige Angelique Kerber gegen die 36jährige Serena Williams ziemlich eindeutig in ein wenig mehr als einer Stunde Spielzeit 6:3, 6:3 gewann, waren doch ein paar Dinge sehr klar geworden. Nicht alle von ihnen sind erfreulich. Die Dinge sind, wie sie sind, nach einem halben Jahrhundert Profitennis der »Open Era«, welche 1968 mit der Zulassung professioneller Spieler zu den wichtigsten Turnieren begann.

Offensichtlich ist auch Damentennis längst kein Sport für Teenager mehr. »Erfahrung« zählt. Bei den Herren ist dies ohnehin keine Frage. Keiner der vier Halbfinalisten des Männerklassements war unter 31. Diese beiden Seminalmatches dauerten dennoch zusammen fast zwölf Stunden – sechs Stunden und 36 Minuten zwischen Kevin Anderson und John Isner (7:6, 6:7, 6:7, 6:4, 26:24) plus fünf Stunden und fünfzehn Minuten zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal (6:3, 3:6, 7:6, 3:6, 10:8). Einen Mangel an Ausd...

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