13.07.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Irak steht wieder im Fokus

Ausweitung der »Trainingsmission« unter Führung Kanadas. Wird auch die Bundeswehr dabei sein?

Jörg Kronauer

Die NATO hat auf ihrem Gipfeltreffen am Mittwoch eine Verstärkung ihrer Aktivitäten in der arabischen Welt beschlossen. Zentrale Bedeutung hat dabei die Ausweitung der »Trainingsmission« im Irak. Bislang ist lediglich eine kleine zweistellige Zahl an NATO-»Militärberatern« in Bagdad stationiert. Deren Präsenz soll, wie schon im April angekündigt wurde, erheblich ausgeweitet werden. Von mehreren hundert Soldaten ist die Rede. Sie sollen laut Beschluss vom Mittwoch »beratend« im irakischen Verteidigungsministerium tätig werden, die meisten irakische Armeeausbilder trainieren. Die NATO weist explizit darauf hin, dass es sich um keinen Kampfeinsatz handeln soll. Kanada will die Führung übernehmen und hat bereits angekündigt, 250 Soldaten sowie bis zu vier seiner »Griffon«-Helikopter in den Irak zu entsenden. Premierminister Justin Trudeau will damit der Kritik von US-Präsident Donald Trump den Wind aus den Segeln nehmen, Ottawas Militärhaushalt liege mit 1,23...

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