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12.07.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Palästinenser ausgeschlossen

US-Präsident will »Friedensplan« für Nahost durchsetzen. Opfer von Krieg und Besatzung sollen nicht mitreden

Karin Leukefeld

Als kürzlich US-Präsidentenberater Jared Kushner und der Nahostbeauftragte des US-Außenministeriums, Jason Greenblatt, durch mehrere Länder der Region reisten, ging es um einen neuen »Nahostfriedensplan«, der den »hundertjährigen Krieg« um Palästina beenden soll. Israel, Jordanien, Ägypten und Saudi-Arabien standen auf dem Reiseplan der US-Emissäre, nicht aber Ramallah, wo der Sitz der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) ist. Die Botschaft: Die Palästinenser haben nichts mitzureden bei dem »Friedensplan«, den US-Präsident Donald Trump als »Jahrhundertdeal« anpreist. Frieden, das Recht der Palästinenser auf ihr Heimatland, die Rückkehr der 1948 von Israel Vertriebenen, die völkerrechtlich bindenden Resolutionen auf denen die Palästinenser bestehen, sind nicht Gegenstand der Verhandlungen. Es geht um Geschäfte.

»The Art of the Deal« heißt ein Buch, das Donald Trump 1987 veröffentlichte. Auf deutsch wurde der Titel irreführend mit »Die Kunst des Erfolges...

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