27.06.2018 / Inland / Seite 5

Komanagement in Aktion

Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2019 um 35 Cent. DGB zündet Nebelkerzen, Linkspartei zeigt sich kritisch

Nico Popp

Die sogenannte Mindestlohnkommission hat gesprochen: Der gesetzliche Mindestlohn in der Bundesrepublik soll zum 1. Januar 2019 von derzeit 8,84 Euro auf 9,19 Euro brutto pro Arbeitsstunde steigen. Zum 1. Januar 2020 wird dann eine weitere Erhöhung auf 9,35 Euro folgen. Das empfiehlt die Kommission aus Vertretern der Kapitalseite, der Gewerkschaften und »der Wissenschaft« in einem am Dienstag in Berlin vorgelegten Beschluss.

Der Mindestlohn gilt für alle volljährigen abhängig Beschäftigten. Ausgenommen von der Regelung sind »Langzeitarbeitslose« – sie dürfen bei einer Neueinstellung in den ersten sechs Monaten unter Mindestlohnniveau ausgebeutet werden. Auch für Azubis, Pflichtpraktika oder Praktika unter drei Monaten gilt der Mindestlohn nicht. Umgekehrt gibt es in einigen Branchen Mindestlöhne, die über der gesetzlichen Lohnuntergrenze liegen. Die Bundesregierung setzt die Höhe des Mindestlohns per Verordnung fest, folgt aber in der Regel der Empfehlung ...

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