25.06.2018 / Ausland / Seite 7

Vorbild Santiago

Kubas neuer Präsident Díaz-Canel begeistert von Erfolgen in zweitgrößter Stadt

Marcel Kunzmann

Der neue kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel ist in der vergangenen Woche zu seiner ersten Inlandsvisite außerhalb Havannas aufgebrochen. Es ist kein Zufall, dass ihn sein erster Besuch am Mittwoch nach Santiago de Cuba führte. Der zweitgrößten Stadt des Landes kommt als einer der wichtigsten historischen Ausgangspunkte der Revolution eine besondere Rolle zu. Zudem hat sie auch in jüngster Zeit Erfolge vorzuweisen, die als Vorbild für den Rest des Landes dienen können, wie Díaz-Canel andeutete.

Die Atmosphäre wirkt locker, als der Präsident vor einer Gruppe Mittelschüler steht. »Ist die Atmosphäre gut in eurer Schule, gibt es genug Zeit zum Lernen?«, fragt er noch etwas ernst in die Runde. Nach dem lauten »Ja« der Kinder folgt die Frage: »Sicher, dass es nichts gibt, was man hier verbessern könnte?« Die Rektorin an seiner Seite muss etwas schmunzeln, als die Gruppe laut und deutlich mit »Nein!« antwortet. »Gibt es gekühltes Wasser zu trinken?« – »Ja...

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