25.06.2018 / Ausland / Seite 6

»Rassistische Arroganz«

Österreich: Studierendenvertretung verhindert Auftritt eines Black-Panther-Aktivisten an der Universität

Simon Loidl, Wien

Linke, die sich mit dem Staat Israel identifizieren – das sei ein österreichisches und deutsches Spezifikum, sagte Dhoruba bin Wahad am Donnerstag abend bei einem Vortrag über seine politische Biographie in Wien. Bin Wahad, ehemaliges Mitglieder der US-amerikanischen »Black Panther Party« und Mitbegründer der »Black Liberation Army«, spielte damit auf eine Kontroverse an, die es ihm unmöglich gemacht hatte, an der Universität zu sprechen. Vertreterinnen der »Österreichischen HochschülerInnenschaft« (ÖH) und die »Jüdischen Österreichischen HochschülerInnen« (JÖH) hatten in einem öffentlichen Statement die Absage der Veranstaltung gefordert.

Der ÖH-Koalition in Wien gehören der sozialdemokratische »Verband Sozialistischer Student_innen«, die »Grünen und Alternativen Student_innen« und der KPÖ-nahe »Kommunistische StudentInnenverband – Linke Liste« an. Diese Gruppen begründeten ihre Kampagne gegen den Vortrag damit, dass einige Personen des mitorganisierend...

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