20.06.2018 / Sport / Seite 16

Einer ist immer der Doofe

Der Basar tobt: Heute geben Marokko und Iran der Gruppe B Zucker

Jens Walter

Der Imperialismus macht nicht mal vor dem Fußball halt. Wegen der US-Handelssanktionen dürfen Irans Fußballer nicht mehr in ihren geliebten Tretern auflaufen, die der Schriftzug der griechischen Siegesgöttin ziert. Hämisch hockt der US-Präsident an seinem Schreibtisch und twittert sich einen, weil er die Weltmeisterschaft 2026 ausrichten darf: »Ich habe hart dafür gearbeitet, zusammen mit einer großen Mannschaft von talentierten Menschen. Wir scheitern nie, und es wird eine großartige Weltmeisterschaft!« Wir scheitern nie? Die US-Boys dürfen in Russland nicht mal Soccer spielen. Das hat aber nichts mit Sanktionen zu tun.

So spielen die Iraner Spanien barfuß an die Wand. Fernando Hierro, der Coach der Furia Roja, hält an Pannentorwart David de Gea fest. Der will schon länger unbedingt weg aus dem verregneten Manchester und zu Real Madrid wechseln. Deshalb schleimte er sich im ersten Spiel gegen Portugal bei Cristiano Ronaldo ein, indem er sich einen Kuller...

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