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12.06.2018 / Sport / Seite 16

Das wahre Fundament

Favoritensiege und andere Grässlichkeiten: Rückblick auf die French Open

Peer Schmitt

Hat wirklich jemand geglaubt, dass bei den French Open die gewohnte Dominanz von Rafael Nadal in Frage gestellt werden könnte? Im Finale traf der Spanier am Sonntag auf Dominic Thiem. Der Österreicher schlug im ersten Satz beim Stand von 4:5 auf – und verlor nach vier unerzwungenen Fehlern in Folge glatt zu null. Das Match schien gelaufen. Im dritten Satz spielte Nadal scheinbar mit einer leichten Verletzung an seiner linken Schlaghand und gewann ihn trotzdem sogar noch souveräner als die ersten beiden. Mit 6:4, 6:3, 6:2 holte Nadal seinen elften French-Open-Titel. Und da dachten die Leute seinerzeit, jemand wie Björn Borg sei quasi übermenschlich dominant. Das Feld kämpfte in Paris im Grunde nur um das Recht, im Finale von Nadal verprügelt zu werden. Ganz so wie in wirklich alten Tenniszeiten, als der Titelverteidiger noch automatisch für das Finale qualifiziert war und nur auf seinen Herausforderer warten musste.

Gegen die Langeweile suchte man Zuflucht...

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