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12.06.2018 / Ausland / Seite 6

Ernste Bedrohung

Soziale Proteste erschüttern Jordanien. Golfstaaten unterstützen das Königreich

Gerrit Hoekman

Saudi-Arabien, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate greifen dem leicht schwankenden Königreich Jordanien mit 2,5 Milliarden US-Dollar unter die Arme. Das berichtete die Jordan Times am Montag auf ihrer Internetseite. Mit der Finanzspritze wollen die drei Golfmonarchien den sozialen Unruhen ein Ende bereiten, die seit einiger Zeit immer wieder aufflackern.

Das Geld kommt Jordanien gelegen. Das Land hat im laufenden Jahr ein Haushaltsdefizit von rund 700 Millionen US-Dollar. Die Weltbank fordert deshalb einschneidende Maßnahmen, um das Finanzloch zu schließen und macht davon die Fortzahlung von Krediten abhängig. Zu den Forderungen gehört zum Beispiel die Kürzung von Subventionen auf bestimmte Grundnahrungsmittel wie Brot.

Als Premierminister Hani Mulki das umsetzen wollte, ging das Volk in Amman und anderswo auf die Straße und zwang ihn schließlich zum Rücktritt. Jordanien steht vor einem Berg an Problemen, besonders die hohe Jugendarbeitslosigkei...

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