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31.05.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Pestizid-Monopoly

US-Justizministerium genehmigt Monsanto-Übernahme. Bayer gibt Unternehmensteile an BASF ab

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat das größte Hindernis auf dem Weg zur milliardenschweren Übernahme des Saatgutherstellers Monsanto umschifft. Dienstag abend genehmigte das US-Justizministerium den Monsanto-Kauf unter Auflagen. Demnach muss sich Bayer von wichtigen Unternehmensteilen trennen. Der Leiter der Abteilung für Kartellfragen im US-Justizministerium, Makan Delrahim, sprach von der »größten Ausgliederung, die jemals von den USA verlangt wurde«. Von den Kartellbehörden der EU, Brasiliens, Chinas und Russlands hatte Bayer bereits unter Auflagen grünes Licht erhalten. Nun müssen noch die zuständigen Stellen in Kanada und Mexiko zustimmen, womit Bayer in Kürze rechnet. Mit der Monsanto-Übernahme wird Bayer zum weltgrößten Anbieter von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut.

Um die kartellrechtlichen Freigaben zu erhalten, hatte Bayer schon vorab den Verkauf von Geschäftsteilen mit einem Umsatz von 2,2 Milliarden Euro zugesagt. Ebenfalls am Dienstag h...

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