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24.05.2018 / Inland / Seite 8

»Niemand soll in der Pflege unter 3.000 Euro verdienen«

Gegen den Pflegenotstand in der BRD fährt die Linkspartei eine bundesweite Kampagne. Ein Gespräch mit Inge Höger

Markus Bernhardt

Ihre Partei hat am 7. Mai in Berlin eine neue bundesweite Kampagne unter dem Motto »Menschen vor Profite: Pflegenotstand stoppen« vorgestellt. Wie stellt sich die Situation in Nordrhein-Westfalen dar?

Im Bereich der Pflege und Krankenversorgung gibt es auch in NRW erheblichen Handlungsbedarf. Wir haben hier über 350 Krankenhäuser, die durchweg schlecht von der Landesregierung ausfinanziert werden. Sie zahlt Krankenhäusern bundesweit am wenigsten. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat berechnet, dass der Investitionsstau der Kliniken in NRW bei insgesamt rund 15 Milliarden Euro liegt. Es fehlen hier über 40.000 Pflegekräfte in Krankenhäusern, ganz zu schweigen vom Personalmangel in der Altenpflege.

Wie wird sich der nordrhein-westfälische Landesverband mit eigenen Aktivitäten an der Kampagne der Bundespartei beteiligen?

Wir werden uns beispielsweise am 20. Juni an den Protesten gegen das Treffen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit den Ges...

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