17.05.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Goldman Sachs braucht Geld

US-Investmentbank bietet über Onlineplattform Sparkonten in Deutschland an

Simon Zeise

Droht das große Fressen der Finanzhaie in Deutschland? Mit der Schlagzeile »Frontalangriff auf den Sparkassensektor« alarmierte Tagesschau.de am Dienstag die Öffentlichkeit. Die US-Investmentbank Goldman Sachs steigt in Deutschland ins Privatkundengeschäft ein.

In einem Interview mit der in London erscheinenden Financial Times (FT) kündigte Europachef Richard Gnodde an, nach den USA und Großbritannien auch in der BRD die Onlineplattform »Marcus« – benannt nach dem deutschen Gründer des Instituts Marcus Goldman – auf den Markt zu bringen. Filialen und teures Personal wird sich Goldman sparen. Zusammen mit dem Computerkonzern Apple hat das Geldhaus eine Kreditkarte entworfen. Bargeld können Kunden kostenlos an Bankautomaten jeglichen Anbieters abheben – auch bei den Sparkassen. Das Modell boomt – die niederländische ING Diba etwa hat hierzulande bereits 2,1 Millionen Kunden mit kostenlo...

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