Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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05.05.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Herrn Macris Pleite

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Die Zentralbank Argentiniens hat den Leitzins in zwei Verzweiflungsschritten um jeweils drei volle Prozentpunkte auf nun 33,25 Prozent angehoben. Zweck der Übung ist es ganz offensichtlich, den Kursverfall des argentinischen Peso am Devisenmarkt zu stoppen oder zumindest zu bremsen. Hatte schon die erste Leitzinsanhebung am Freitag vor dem 1. Mai keine Wirkung gezeigt, werden die Zentralbanker in Buenos Aires kalkuliert haben, so wird bestimmt ein weiterer radikaler Zinsanstieg den Drang in den Dollar stoppen. Aber auch die zweite Verzweiflungstat am Donnerstag verfehlte ihr Ziel komplett. Der Peso sauste weiter bergab. Um vier Prozent an diesem Tag allein. Mehr als 22 Peso muss man nun für einen kümmerlichen US-Dollar bezahlen. Ende 2017 hatte die Relation noch 18,64 Peso zum Dollar betragen.

Das geschieht in dem Argentinien, wo seit November 2015 ein gewisser Mauricio Macri Präsident ist, der alles getan hat, um dem internationalen Finanzkapital zu Will...

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