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04.05.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kleiner Sieg gegen Lidl

Zu hoher Arbeitsdruck: Streik bei Discounter in Belgien beendet. Konzern will 300 zusätzliche Mitarbeiter einstellen

Gerrit Hoekman

Der Arbeitskampf beim Discounter Lidl in Belgien ist vorerst beendet. »Bis zum Abschluss eines neuen Tarifvertrags wird in jeder Filiale eine Person mehr eingestellt«, gab das Unternehmen am Dienstag in einer Presseerklärung bekannt. Das bedeute jeweils zusätzliches Personal für 42 Stunden pro Woche. Konzernführung und Gewerkschaften seien sich einig, dass jetzt zügig ein neuer Tarifvertrag ausgehandelt werden müsse.

»Hiermit erreichen wir erneut den sozialen Frieden, und alle Aktionen der Gewerkschaften werden eingestellt«, sagte die Sprecherin von Lidl Belgien, Isabelle Colbrandt, der Tageszeitung De Morgen (Dienstag). »Ab Mittwoch sind alle Filialen wieder geöffnet.« Eine Woche lang hatten die Kunden vielerorts vor verschlossenen Türen gestanden. Der Streik stellte Lidl vor logistische Probleme. Nicht verkauftes Obst und Gemüse ging an die »Tafeln«. Beim Fleisch wolle man genau im Auge behalten, ob es noch verkauft werden könne, eventuell mit erheblich...

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