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03.05.2018 / Inland / Seite 2

»Altenpflege soll nicht aufgewertet werden«

Ursprünglich geplante Reform durch Lobbyarbeit privater Heimbetreiber verwässert. Ein Gespräch mit Stefan Sell

Ralf Wurzbacher

Die notorischen Klagen der »Arbeitgeber« über vermeintliche Defizite von Auszubildenden und Berufsanfängern sind sattsam bekannt. Im Fall der Altenpfleger ertönt jetzt das gegenteilige Lamento: Der Pflegenotstand drohe sich zu verschärfen, weil deren Ausbildung zu anspruchsvoll werde. So stand es unlängst in der Bild. Kann das wahr sein?

Na ja, aus Sicht der Arbeitgeber, hier vor allem der privatgewerblichen Heimbetreiber, die mittlerweile einen Marktanteil von fast 50 Prozent erreicht haben, schon. Denn dahinter steht ein Angriff auf die einzige wirkliche Vorgabe das Personal betreffend – die »Fachkraftquote« von 50 Prozent. Die möchte man gerne schleifen, also mehr An- und Ungelernte in der Pflege einsetzen. Und vor diesem Hintergrund ist es besonders »ärgerlich«, wenn gleichzeitig die Berufsausbildungen in der Pflege verändert werden mit der »Gefahr«, dass die zukünftigen Pflegekräfte wählen können, wo sie arbeiten.

Was soll sich mit der geplanten...

Artikel-Länge: 4180 Zeichen

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