Der Schwarze Kanal
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26.04.2018 / Feuilleton / Seite 10

Die Arbeit ist getan

Das Jenseits der Landschaft: »Avengers: Infinity War« feiert den Weltuntergang

Peer Schmitt

»Als aber der Weg wieder um einen Felsen bog, veränderte sich mit Einem Male die Landschaft, und Zarathustra trat in ein Reich des Todes. Hier starrten schwarze und rothe Klippen empor: kein Gras, kein Baum, keine Vogelstimme.«

Nietzsche »Also sprach Zarathustra«, Buch IV, »Der hässlichste Mensch«

Was sind das für Landschaften in »Avengers: Infinity War«, dem nunmehr 19. Film des Marvel Cinematic Universe (MCU), erneut gedreht von den Brüdern Anthony und Joe Russo? Und wer oder was übt sich darin in der Zerstörung der Welt? Dass die Welt untergeht, ist ja im MCU wahrlich nichts Neues. Zuletzt hat man in »Guardians of the Galaxy 2« und »Thor: Ragnarök« noch herzlich darüber gelacht. Diesmal jedoch scheinen sie – d. h. Marvel und Disney – es doch ein wenig ernster zu meinen.

Verantwortlich für das Weltende zeichnet diesmal ein gewisser Thanos (Josh Brolin), der bereits in den »Guardians«-Fimen auftaucht. Thanos veranlasst die neomalthusianische Überzeugung ...

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