26.04.2018 / Ausland / Seite 7

Tag der Befreiung

Antifaschisten erinnern in Italien an Schrecken des Faschismus und verweisen auf aktuelle rechte Gefahr

Gerhard Feldbauer

Das antifaschistische Italien hat am Mittwoch den 73. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus begangen. Am 25. April 1945 hatten die italienischen Partisanen die Nazis gezwungen, Mailand aufzugeben und den Rückzug anzutreten. Präsident Sergio Mattarella legte in Rom am Altar des Vaterlandes einen Kranz nieder. Auch Premierminister Paolo Gentiloni ehrte die Opfer des Kampfes gegen die Hitler-Wehrmacht und das Mussolini-Regime. Gentiloni nahm, begleitet vom Vorsitzenden der Demokratischen Partei (PD), Maurizio Martina, und anderen Persönlichkeiten an der Gedenkveranstaltung am Mausoleum der Fosse Ardeatine im Süden der Hauptstadt teil. Dort waren im März 1944 unter dem Kommando des deutschen SS-Polizeichefs von Rom, Herbert Kappler, 335 Geiseln bestialisch ermordet worden.

Der nationale Partisanenverband ANPI hatte zu einer antifaschistischen Demonstration aufgerufen. Tausende beteiligten sich an dem langen Zug durch die Straßen Roms. Vertreter der jüdischen...

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