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25.04.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ebbe in der Streikkasse

Frankreichs kämpfender Arbeiterklasse droht das Geld auszugehen. Gewerkschaft Force Ouvrière wählt neue Führung

Hansgeorg Hermann, Paris

Das Geld wird knapp. Während sich Präsident Emmanuel Macron in den USA mit Gastgeber Donald Trump an Seezunge, Spargel und Schokoladensoufflé delektierte, hatten Frankreichs seit drei Wochen streikende Eisenbahner am Montag begonnen, den Gürtel enger zu schnallen. Den Lohnempfängern, die seit dem 3. April gegen die von Macron verordnete Privatisierung der staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCF und den Verlust ihres Beamtenstatus protestieren, drohen zunehmend prekäre Verhältnisse. Denn die im unteren Bereich der Lohnhierarchie angesiedelten »Cheminots« verlieren pro Streiktag rund 70 Euro ihres Einkommens. Nach 14 Arbeitsniederlegungen in diesem Monat droht dem Arbeitskampf aus finanziellen Gründen die Puste auszugehen.

»Der Streik hat es auf den Geldbeutel der Bosse abgesehen«, erklärte der SNCF-Gewerkschafter Claude Faucher am Montag vor Journalisten. »Wir müssen aber gleichzeitig an unseren eigenen denken.« Vor allem den unteren Gehaltsrängen bedeutet ...

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