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25.04.2018 / Inland / Seite 4

»Iuventa« darf nicht helfen

Gerichtsentscheid in Rom: Deutsche Seenotretter bekommen beschlagnahmtes Schiff weiter nicht zurück. Organisation verurteilt EU-Migrationspolitik

Jana Frielinghaus

Erschüttert und wütend sei er, sagte Philipp Külker am Dienstag in Berlin. Vor allem darüber, dass »Jugend rettet« weiter »an die Kette gelegt wird«, während im Mittelmeer fast täglich Menschen sterben. Der Sprecher der Seenotrettungsorganisation informierte über eine Entscheidung des Kassationsgerichts in Rom. Der Verein hatte dort gegen die Beschlagnahmung seines Rettungsschiffs »Iuventa« durch italienische Behörden vor fast neun Monaten Einspruch erhoben. Am Morgen hatte die zuständige Erste Strafkammer in Italiens Hauptstadt mitgeteilt, dieser sei abgelehnt worden, eine Revision nicht zulässig. Eine Begründung gab es nicht. Diese, so Külker, müsse nun innerhalb von 15 Tagen nachgeliefert werden.

Sophie Tadeus, Vorstandsmitglied bei »Jugend rettet«, wies darauf hin, dass seit der Festsetzung der »Iuventa« mindestens 1.026 Menschen auf der »zentralen Mittelmeerroute« von der libyschen und der tunesischen Küste nach Europa ums Leben gekommen sind. Die...

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