23.04.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Wolken am Horizont

Auf der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds ging es auch um den Handelskonflikt zwischen den USA und China

Jörg Kronauer

Der eskalierende Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China hat die gestern zu Ende gegangene Frühjahrstagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) in Washington überschattet. Zwar seien »die kurzfristigen Aussichten für die Weltwirtschaft weiterhin heiter«, hatte IWF-Generaldirektorin Christine Lagarde am Donnerstag vor der Presse erklärt – und in der Tat: Der Währungsfonds hat seine globale Wachstumsprognose für die Jahre 2018 und 2019 erst kürzlich von 3,7 Prozent auf 3,9 Prozent angehoben. Doch türmten sich »am Horizont immer mehr Wolken auf«, fuhr Lagarde skeptisch fort. Die IWF-Chefin ließ keinen Zweifel daran, was sie damit meint: zum einen ausbleibende Strukturreformen in vielen Ländern, zum anderen die weltweit massiv zunehmende Verschuldung – und drittens eben jene sich zuspitzenden handelspolitischen Auseinandersetzungen zwischen Washington und Beijing.

US-Finanzminister Steven Mnuchin hat auf der Frühjahrstagu...

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