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21.04.2018 / Inland / Seite 4

Verdunklung durch Abschiebung

Untersuchungsausschüsse zum Terroranschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt 2016: LKA-Zeuge im Abgeordnetenhaus, Sachverständige im Bundestag

Claudia Wangerin

Der Name eines Verdächtigen, der am 1. Februar 2017 nach Tunesien abgeschoben wurde, fiel am Freitag mehrfach im Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses zum Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz.

Bilal Ben Ammar war nicht nur irgendein Freund von Anis Amri, der im Dezember 2016 durch das Lkw-Attentat mit zwölf Toten und Dutzenden Verletzten zu trauriger Berühmtheit kam. Das für Islamisten zuständige Dezernat 54 des Berliner Landeskriminalamts hatte Ben Ammar bereits vor Amri im Visier gehabt. Es habe es den Hinweis gegeben, dass Bilal Ben Ammar womöglich beabsichtige, einen Anschlag zu begehen, sagte der damalige Dezernatsleiter am Freitag im Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Erst im Zuge von Überwachungsmaßnahmen gegen Ben Ammar sei das LKA auf eine Person gestoßen, die ihm »zunächst nur als Anis bekannt war«, so der Beamte, der als Zeuge in öffentlicher Sitzung nur als B. vorgestellt wurde.

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