22.03.2018 / Feuilleton / Seite 10

Iron Man und die Folgen

Thomas Wagner

Eine wichtige Inspirationsquelle für viele Transhumanisten ist die Science-Fiction-, Fantasy- und Comicliteratur. Nehmen wir Max More, den Leiter des Kryonik-Unternehmens Arcor. Hier werden Menschen eingefroren, die darauf hoffen, wieder zum Leben erweckt zu werden, wenn es der Stand der Technik in Zukunft erlaubt. Als Kind beeindruckten ihn Superheldencomics. Insbesondere die von Stan Lee entwickelte Figur des Iron Man mit ihrem schwer gepanzerten Exoskelett hatte es ihm angetan. Die Lektüre der von Robert Shea und Robert Anton Wilson verfassten Romantrilogie »Illuminatus« wiederum erweckte bei ihm das Interesse am Libertarismus. In einem Diskussionszirkel, der sich dieser marktradikalen Wirtschaftsphilosophie verschrieben hatte, traf er Gleichgesinnte, die sich auch für die Aufbesserung der menschlichen Intelligenz und die Besiedlung des Weltraums begeisterten.

Der im niederländischen Groeningen geborene Transhumanist und Neuroinformatiker Randal A. Koe...

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