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20.03.2018 / Ansichten / Seite 8

Putins Plebiszit

Russische Präsidentenwahl

Reinhard Lauterbach

Wenn jemand die russische Wahl »gehackt« hat, dann waren es Theresa May und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Die Hysterie, die sie um den angeblich russischen Giftanschlag von Salisbury angezettelt haben, hat offenbar im In- und Ausland russische Wähler zur Teilnahme und zur Stimmabgabe für den einzigen realpolitisch aussichtsreichen Kandidaten mobilisiert. Putins Strategie, sich als großer Steuermann zu profilieren, der über den Niederungen des Parteienstreits steht und das Staatsschiff mit ruhiger Hand lenkt, ist aufgegangen.

Dass der Umfang von Putins Wahlerfolg dem Westen doch leicht die Sprache verschlagen hat, erkennt man daran, wie kleinlaut und maulfaul die Kommentare der westlichen Politik diesmal ausfielen. Das sei ja zu erwarten gewesen und deshalb auch kein Anlass zu irgendwelchen Konsequenzen außer denen, die man sowieso vorhat: »Wachsamkeit und Festigkeit«.

Aber dass Putin...

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