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15.03.2018 / Medien / Seite 15

Recht klares Ergebnis

Nach der Abstimmung über die Rundfunkgebühren in der Schweiz lautet dennoch die Frage: Wie weiter mit den öffentlichen Medien?

Florian Sieber, Winterthur

Der Abstimmungskampf zur »No-Billag-Initiative« hielt einiges an Überraschungen für die Schweizer bereit. Im Dezember war die Politlandschaft erschüttert worden, als erste Umfragen zum Volksentscheid einen Erfolg der libertären und nationalkonservativen Initiatoren voraussagten. Das Ziel des Bündnisses, das von den Jungfreisinnigen, der Jungpartei der liberalen FDP angeführt wurde: Ein Angriff auf die öffentlichen Medien in der Schweiz über die Abschaffung der wenig beliebten Rundfunkgebühren (in der Schweiz Billag-Gebühren). Der Regierung zufolge hätte der Verzicht darauf das Ende für die hiesige Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) bedeutet. Drei Monate lang dominierte das Volksbegehren die Schlagzeilen. Und die Kampagne für oder gegen die Rundfunkgebühren wurde hart geführt. Doch ebenso überraschend wie die ersten Umfragen und die Intensität des Abstimmungskampfes war auch die Klarheit des Resultats: Mit 71,6 Prozent der Stimmen wurde die Vorlage am 4....

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