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15.03.2018 / Inland / Seite 8

»Uns geht es um eine Politisierung der Buchbranche«

Leipziger Buchmesse: Linke Verlage wollen rechte Ideologieproduktion zum Thema machen. Gespräch mit Lisa Mangold

Peter Merg

Sie sind Mitinitiatorin des Projekts »#verlagegegenrechts«, das scheint erst einmal selbsterklärend. Dabei will die Initiative rechten Verlagen gar nicht verbieten, auf die Leipziger Buchmesse zu kommen. Sondern?

Uns geht es vor allem darum, dass sich die Buchbranche wieder politisiert. Dass unsere Verlagskollegen aus einer unpolitischen Lethargie rauskommen und sich damit beschäftigen, in welchem gesellschaftlichen Diskurs sie eigentlich agieren. Es ist zwar nur eine Handvoll rechter Verlage, die auf der Buchmesse ausstellen, aber die befeuern einen rassistischen und rechtsextremen Diskurs. Dagegen wollen wir vorgehen.

Wie viele rechte Verlage kommen auf die Messe?

Ich habe fünf Verlage besonders im Blick, aber grundsätzlich handelt es sich um ein politisches Kontinuum. Man darf sich nicht nur auf die zwei, drei bekannten konzentrieren. So finden sich in Publikationen christlich-fundamentalistischer Verlage etwa auch misogyne und sexistische Positionen.

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