14.03.2018 / Inland / Seite 5

Kooperation der Monopole

Eon und RWE streben engere Zusammenarbeit an. Die Bundesregierung unterstützt das Vorhaben – doch Umweltschützer schlagen Alarm

Wolfgang Pomrehn

Die Karten auf dem deutschen und europäischen Energiemarkt werden neu gemischt. Schon jetzt sind die deutschen Platzhirsche RWE und Eon die dominanten Konzerne auf dem Strommarkt. Jetzt planen sie, ihre Geschäfte untereinander aufzuteilen. Eon will die im Bereich Ökostrom, Vertrieb und Netze tätige RWE-Abspaltung Innogy übernehmen und RWE dafür im Gegenzug an Eon beteiligen. Es ist die Rede davon, dass der Transfer ein Volumen von 43 Milliarden Euro haben wird. Am Ende soll das Netzgeschäft bei Eon und das Geschäft mit den erneuerbaren Energieträgern bei RWE konzentriert werden. Die erst 2016 als eigenständiger Konzern gegründete Innogy würde zerschlagen. Bei der alten RWE, die Mehrheitseigner von Innogy ist, verblieben seinerzeit die Kohle- und Atomkraftwerke. Mit der geplanten Umstrukturierung würde das Stromerzeugungsgeschäft mit fossilen und erneuerbaren Energieträgern wieder in einem Unternehmen gebündelt.

Zustimmung zu dem Vorhaben kommt von der Ver...

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