12.03.2018 / Ausland / Seite 6

Graffiti und Wirtschaftskrieg

Ein Spaziergang durch die Hauptstadt Venezuelas eröffnet einen neuen Blick auf den revolutionären Prozess

André Scheer, Caracas

Internationaler Frauentag in Venezuela: In einem großen Zelt, das im Innenhof des Präsidentenpalastes Miraflores errichtet wurde, versammeln sich am Donnerstag in Caracas Hunderte Frauen, die in verschiedenen Initiativen und staatlichen Einrichtungen aktiv sind. Donnernder Beifall, als Staatschef Nicolás Maduro die Bühne betritt.

Maduro eröffnet seine Ansprache mit einem Gruß an die Teilnehmerinnen des am 8. März in zahlreichen Ländern der Welt ausgerufenen Frauenstreiks. Er erinnert daran, dass zum Beispiel in Spanien Mütter besonders betroffen sind, wenn ihre Familien aus ihrer Wohnung vertrieben werden. In Venezuela dagegen habe die Regierung in den vergangenen Jahren zwei Millionen Wohnungen errichtet, die praktisch ohne Kosten zur Verfügung gestellt würden. Bis zum nächsten Jahr sollen es drei Millionen sein, das Ziel sind fünf Millionen.

Frauen spielen im politischen Prozess in Venezuela auch dann eine besondere Rolle, wenn nicht gerade der Internat...

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